Was können Sie selbst tun?
Leider hört Mobbing nicht von selbst auf. Sobald Sie Mobbingverhalten am Arbeitsplatz erkennen, gibt es Schritte, die Sie unternehmen können. Beginnen Sie zum Beispiel damit, den Täter oder die Täter direkt anzusprechen. Sie können dabei eine Kollegin oder einen Kollegen um Unterstützung bitten, der Ihr Vertrauen genießt. Untersuchungen der Gewerkschaft CNV zeigen, dass nur 16 % der Kolleginnen und Kollegen für das Opfer eintreten. Bitten Sie eine Person, die Ihnen nahesteht, den Täter auf sein unangemessenes Verhalten anzusprechen.
Sie können auch Ihre Führungskraft um Hilfe bitten, um das Mobbing zu stoppen. Ihr Arbeitgeber ist verpflichtet, einen sicheren Arbeitsplatz für die Mitarbeitenden zu schaffen. Eine Führungskraft kann den Täter oder die Täter auf ihr Verhalten ansprechen. Es kann auch helfen, dem Täter zu sagen, was das Mobbing mit Ihnen macht. Manchmal ist sich die andere Person nicht bewusst, dass ihre Bemerkungen Sie verletzen.
Mobber versuchen oft, eine Reaktion beim Opfer hervorzurufen. Versuchen Sie deutlich zu machen, dass bei Ihnen nichts zu holen ist, und bleiben Sie ruhig. Was auch immer der Grund für das Mobbing ist – versuchen Sie nicht, sich zu verändern, um es zu vermeiden. Seien Sie stolz darauf, wer Sie sind, und geben Sie dem Täter nicht recht, indem Sie Ihr Verhalten anpassen.